Arbeitsgruppe Dormann

Prof. Dormann

Prof. Dr. Elmar Dormann

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Diplom: 1966 TH Darmstadt

 1966-1967 Ecole Normale Supérieure, Paris

Promotion: 1969 TH Darmstadt

 1973-1974 UCSB, USA

Habilitation: 1975, TH Darmstadt

 1977-1991 Professur Universität Bayreuth

 1985 UCSB, USA

 seit 1991 Professur Universität Karlsruhe

Arbeitsgebiete: Experimentelle Festkörperphysik: Chemische Physik, Magnetismus (Magnetometrie, ESR, NMR, Doppelresonanzverfahren, Mikrowellenleitfähigkeit), Organische Leiter mit Peierls-Übergang, Magnetismus molekularer Systeme (organische/Übergangsmetall-Cluster), Hyperfeinwechselwirkung in Metallen und intermetallischen Verbindungen (4f-/3d-Verbindungen, Ferromagneten, Schwerfermionsysteme, Hydride)

Ehrenämter: Stellvertreter des Ombudsmanns zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis

NMR Spektrometer Bruker MSL 300 für kernmagnetische Doppelresonanz (300 MHz und 5-125 MHz) und Probenrotation mit supraleitendem 7 Tesla-Magneten.

In dieser Arbeitsgruppe werden resonante und statische magnetische Methoden eingesetzt, um kristalline Festkörper mit interessanten physikalischen Eigenschaften zu charakterisieren.

Neben der Elektronenspinresonanz im Mikrowellen- und Radiofrequenzbereich, der Festkörper-Kernspinresonanz- Fouriertransform-Spektroskopie (bis 300 MHz) sowie der Elektronenspin-Kernspin-Doppelresonanz werden dabei u.a. SQUID-Magnetometer sowie Mikrowellen-Leitfähigkeitsmeßplätze genutzt.


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Quasi-eindimensionale organische Leiter

Variation der<sup>13</sup>C-Knight-Verschiebung von (Naphthalin)<sub>2</sub>AsF<sub>6</sub>Variation der13C-Knight-Verschiebung von (Naphthalin)2AsF6 beim Peierls-Übergang



Variation des Leitungselektronen- Diffusionskoeffizienten in einem künstlich strukturierten (Fluoranthen)2-Kristall

In der Arbeitsgruppe werden organische Leiter untersucht, die elektrochemisch als Radikalkationensalze des Naphthalins, Fluoranthens, Pyrens oder Perylens mit anorganischen Komplexanionen wie PF6 aus geeigneten Lösungsmitteln hergestellt werden können. Sie zeigen eine Anisotropie der elektrischen Leitfähigkeit von mehr als 103:1 und einen Metall-Isolator-Übergang (Peierls-Übergang), der durch Stöchiometrie und Defektgehalt beeinflusst werden kann.

Mit den eingesetzten Messverfahren können diese Kristalle eindeutig und mikroskoskopisch charakterisiert und ihre physikalischen Eigenschaften quantitativ beschrieben werden

Diese organischen Leiter werden auch als Testobkjekte bei der Entwicklung von Verfahren der Bildgebung mit Elektronenspinresonanz eingesetzt.

In Zusammenarbeit mit Chemikern werden auch "molekulare Magnete" untersucht.


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Selten-Erd-Verbindungen

73Ge NMR-Spektren von GdxY1-xMn6Ge6 bei T = 4.2 K

In der Arbeitsgruppe werden außerdem anorganische magnetische Verbindungen, vorwiegend intermetallische Verbindungen mit 3d- oder 4f-Übergangsmetallen, mit kernmagnetischer Resonanz untersucht. Mikroskopische Wechselwirkungen und makroskopische magnetische Eigenschaften werden korreliert.

Hierfür ist die Kernspinresonanz als lokale Meßmethode mit hoher spektraler Auflösung, bei der die Kerne mit ihren magnetischen Dipol- und elektrischen Quadrupolmomenten als Sonden genutzt werden können, besonders gut geeignet.


Weiterführende Literatur

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